125 Jahre Pontoniere Aarwangen

125 Jahre Pontoniere Aarwangen

Was mit anderthalbstunden Verspätung begann, hat auch nach 125 Jahren noch bestand. 

Am 26. Juli 1891 wurde die Gründungsversammlung der Pontoniere Aarwangen abgehalten. Statt jedoch um halb 2 Uhr erst um 3 Uhr, da nur 5 Pontoniere anwesend waren. Um 3 Uhr waren bereits 18 Mitglieder anwesend und die Gründung ging von statten.

Die erste allgemeine Fahrübung wurde dann am 09. August 1891 durchgeführt. 3 Boote wurden von verschiedenen Personen, gegen ein Entgelt von Fr. 1.00 pro Fahrübung, zur Verfügung gestellt. Am 10. August wurden die Statuten des Pontonier-Fahr-Vereins Aarwangen niedergeschrieben und an den Gemeindepräsidenten zur Unterschrift weitergeleitet. Die Statuten hielten fest, dass pro Jahr sechs obligatorische und sechs allgemeine, zusammen zwölf Übungen zu absolvieren sind. Jede versäumte Übung wurde mit einer Busse von Fr. 1.00 belegt. Auch musste eine Fahrübung wenigstens 2 Stunden dauern. Der Mitgliederbeitrag belief sich auf Fr. 1.50 pro Person.

Der Pontonier-Fahr-Verein Aarwangen blühte auf, der Andrang der Beitrittswilligen ist gross. Im Februar 1892 zählte der Verein bereits 33 Mitglieder und ist damit, laut Geniebüro Bern, einer der grössten in der Schweiz. Die damalige Vereinsleitung führte den Verein streng.

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Schweizermeisterschaft Jungpontoniere

 In der Bundeshauptstadt Bern und einer tollen Kulisse fand am letzten Sonntag die Jungpontonier Schweizermeisterschaft statt. Den ganzen Sommer wurde auf diesen einen Tag hin trainiert. Dementsprechend gross war die Anspannung bereits bei der Anreise, welche für einmal mit dem Zug stattgefunden hat. 

Der viele Regen in der letzten Woche hatte die Aare in Bern etwas ansteigen lassen. Die Flussgeschwindigkeit war für den angedachten Parcours etwas zu hoch. So wurde die Stachelfahrt der Kat. 1 ganz ausgelassen und bei der Kat. II und III eingekürzt. Für Kat. II und III änderte sich auch noch die Reihenfolge des Einfahrens in die Brückenlinie und der Durchfahrten. Akribisch genau wurde der Parcours analisiert und die schnellste Linie ausgesucht. Da die aktiven ihren Wettkampf bereits am Samstag absolviert hatten, konnte sich noch der eine oder andere Tipp geholt werden. Die Kategorie II und III starteten am Vormittag, Kategorie I am Nachmittag. Wer nervöser war, Jungfahrleiter, Eltern, Zuschauer oder die jungen Teilnehmer, das lassen wir mal im Raum stehen. 

Gespannt haben wir unseren Jungen beim absolvieren des Parcours zugeschaut. Im Grossen und Ganzen wurde der Parcours gut absolviert. Ein letztes Mal in der Saison 2016 musste nun gespannt auf die Rangverkündigung gewartet werden. Gestartet wurde die Rangverkündigung wie immer, mit unseren Jüngste, der Kat. I. Dort erwartete uns auch bereits der Höhepunkt. Tim Spring und Noah Jost holten sich den verdienten 2 Platz und wurden somit Vize-Schweizermeister Kat. I in der Saison 2016. Stolz posierten die Zwei auf dem Podest. 

Stolz auf unsere Jüngsten durften wir noch mehr Kranzgewinner feiern und genossen den Moment. 

Kranzauszeichnungen

Kategorie I:
2. Platz, Jost Noah & Spring Tim, Vize-Schweizermeister
11. Platz, Peter Jonas & Steinmann Michael

Kategorie III:
7. Platz. Marti Peter & Marti Roger

Rangliste

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Schweizermeisterschaft Schmerikon

Silberkranz und Schweizermeisterinnen

Jedes Jahr findet bei den Pontonieren die Schweizermeisterschaft statt. Dieses Jahr war der Wettkampf auf der Linth bei den Pontonieren Schmerikon. 

Die Linth ist ein schmaler, kanalisierter Fluss. Die Flussbreite betrug ca. 40m und die Strömung war durch das viele Wasser der letzten Wochen anspruchsvoll. An der Schweizermeisterschaft werden jeweils die Schweizermeister in den Kategorien F, C, D und im Sektionsfahren erkoren. Die Jungpontoniere haben jeweils eine eigene Schweizermeisterschaft im August. 

Die Sektion Aarwangen startet ihren Wettkampf am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr mit dem Einzelfahren. Der Parcours wurde zum Teil bereits am Samstag genaueren analysiert, damit die Schlüsselstellen optimal gefahren werden konnte. Der Parcours forderte einiges an körperlicher Leistung. Es musste neben den Durchfahrten, Pfeiler und Abfahrtstangen zusätzlich eine Stachelfahrt und ein höchstes Ziel gefahren werden. Schlüsselpunkt des Parcours war die am Schluss zu fahrende Abfahrstange. Diese stand extrem stark in der Strömung und es war schwierig die volle Punktzahl zu erreichen. Wer dieses Hindernis einigermassen gut absolvierte, konnte sich Chancen um einen Kranz ausmalen. 

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